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Duschen ist nicht gleich duschen!

Schlagwort: Senioren

Ein altersgerechtes Badezimmer mit Tipp zur Finanzierung

Jeder Mensch möchte so lange es geht, in den eigenen vier Wänden wohnen können, das ist in den meisten Fällen nur durch einen altersgerechten Umbau möglich. Ein besonderes Augenmerk ist auf das Badezimmer zu richten, da die Körperpflege von elementarer Bedeutung ist. Es ist sinnvoll, rechtzeitig das Bad umzubauen, damit es sich im Bedarfsfall für Senioren eignet.

Auch ein jüngerer Mensch kann durch eine Krankheit oder einen Unfall in der Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sein. Dann ist es vorteilhaft, wenn das Bad trotzdem uneingeschränkt nutzbar ist.

Der Umbau kostet Geld

Viele Menschen zögern den Umbau des Badezimmers hinaus, da diese Maßnahme mit hohen Kosten verbunden ist. Die Kosten lassen sich mit den Fördermitteln der kfw in Grenzen halten. Mithilfe des kfw-Förderprogramms 159 wird die Sanierung oder auch der altersgerechte Umbau einer Wohnung bezuschusst. Das sind die wichtigsten Eckpunkte:

  • Kreditsumme bis 50.000 Euro pro Wohneinheit
  • Effektiver Jahreszins ab 0,75 Prozent
  • Förderung unabhängig vom Alter
  • Förderung für Maßnahmen zur Barrierereduzierung/Einbruchschutz oder den Kauf umgebauten Wohnraums

Kombiniert werden kann dies auch mit dem Zuschuss 455:

  • bis 6.250 Euro Zuschuss pro Wohneinheit bei Kombination von Maßnahmen Barrierereduzierung/Einbruchschutz
  • für private Eigentümer, die Wohnraum barrierereduziert umbauen oder umgebauten Wohnraum kaufen
  • Mindestinvestitionsbetrag von 2.000 Euro

 

Bauliche Veränderungen des Bads

Eine gute Planung für den altersgerechten Umbau des Badezimmers ist enorm wichtig. In vielen Wohnungen sind die Türen zum Bad schmaler als andere Zimmertüren. Das sollte auf jeden Fall geändert werden. Die Tür muss ausreichend breit sein, damit ein Senior mit einem Rollator oder einem Rollstuhl ins Bad gelangen kann. Zudem ist es vorteilhaft, wenn sich die Tür nach außen öffnen lässt. Falls im Bad eine Person ausrutscht und nicht aus eigener Kraft aufstehen kann, ist es möglich, dieser Person zu helfen. Öffnet sich die Tür nach innen, wird sie mitunter durch die am Boden liegende Person blockiert.
Besonders wichtig sind die Fußbodenfliesen. Diese sollten rutschfest sein. Betritt ein älterer Mensch mit Gehhilfen das Bad, hat es fatale Folgen, wenn die Fliesen nicht rutschfest sind. Das führt unweigerlich zum Sturz.

Die sanitären Einrichtungen barrierefrei gestalten

Für einen älteren Menschen ist es unangenehm, sich bei der Körperpflege von einer anderen Person helfen zu lassen. Deshalb ist die Ausstattung des Bads mit einer altersgerechten Einrichtung wichtig. Beispielsweise gibt es höhenverstellbare Waschbecken. Diese ermöglichen eine Nutzung in sitzender Position. Für das Toilettenbecken stehen unterschiedliche Erhöhungen zur Wahl. Besonders wichtig ist eine bodengleiche Dusche. Zur Realisierung einer solchen Seniorendusche eignet sich am besten eine sogenannte Walk In Dusche. Bei solch einer Dusche stören weder Stufen noch enge Türen beim Einstieg. Zudem liegen diese Duschen voll im Trend.

Viele Senioren möchten nicht auf ihre Badewanne verzichten. Das müssen sie auch nicht, denn Senioren Duschees gibt mehrere Möglichkeiten, eine Badewanne im Alter zu nutzen. Beispielsweise lässt sich mit wenig Aufwand eine Stufe vor der Badewanne einbauen. Die optimale Seniorenbadewanne* muss in dem Fall mit einem rutschfesten Wannenboden ausgestattet sein. Für Senioren, die nicht mehr aus eigener Kraft in die Wanne steigen können, gibt es unterschiedliche Lifte. Die Bedienung der Lifte ist einfach. Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Kosten von der Kranken- oder Pflegeversicherung übernommen.

Worauf sonst noch zu achten ist

Nicht nur eine bodengleiche Dusche und ein barrierefreier Zugang sind beim Umbau des Badezimmers zu beachten, sondern auch die Elektroinstallation sollte altersgerecht sein. Das bedeutet, dass sowohl Schalter als auch Steckdosen leicht erreichbar sind. Sie sollten nicht zu hoch und auch nicht zu tief montiert werden. Optimal ist es, wenn sich alle Komponenten auch in sitzender Position bequem erreichen lassen. Daneben sollten noch weitere Voraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehören:

  • Zahlreiche gut erreichbare Ablagen
  • Staufächer für alle wichtigen Utensilien
  • Spiegel in passender Höhe
  • Möglichst viel Platz schaffen

Aufgrund des begrenzten Raums ist es sinnvoll, alle nicht benötigten Badmöbel und Geräte aus dem Badezimmer zu entfernen. In vielen Bädern stehen eine Waschmaschine* und ein Trockner. Diese Geräte müssen nicht dort stehen. Es ist sinnvoller, einen Hauswirtschaftsraum einzurichten. Auch dafür können kfw-Fördermittel in Anspruch genommen werden. Die günstigen kfw-Kredite sind nicht nur an ein altersgerechtes Badezimmer gebunden, sondern sie sind für den kompletten seniorengerechten Umbau verfügbar.

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Quelle: trendbad24 Bilder: welt.de, trendbad24

Walk In Duschen – modern und praxisorientiert

Walk-In Duschen Luxus?

Während in früheren Zeiten ein Bad ausschließlich der Körperpflege diente, hat sich die Funktionalität moderner Bäder stark verändert. Das Bad ist heute eher als Wellnessbereich oder persönliches Spa zu sehen. Neben der reinen Funktionalität soll es zudem optisch ansprechend und mit modernster Technik ausgestattet sein. Der neueste Trend sind die Walk In Duschen.

Modernes Design und hohe Funktionalität

In eine Walk In Dusche braucht sich keiner durch enge Türen einer Duschwand zu quälen. Zudem ist keine Duschwanne vorhanden, die den Einstieg erschwert. Eine solche Dusche ist ebenerdig und großzügig bemessen. Deshalb fühlt sich beim Duschen keiner mehr beengt. Eine Walk In Dusche bietet viel Bewegungsfreiheit. Es sind lediglich ein Frontelement sowie seitliche Duschabtrennungen erforderlich, damit kein Wasser quer durch das Bad spritzt. Auf den Einbau einer Tür wird verzichtet. Jeder kann sofort in die Dusche eintreten. Daher auch der Name Walk In Dusche. Wird eine solche Dusche in einer Ecke des Bads gebaut, ist kein Frontelement erforderlich, da bereits zwei Seiten durch die Wände vorhanden sind. Im Falle einer solchen Ecklösung ist nur das Anbringen einer einzigen Duschabtrennung erforderlich.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Große Bewegungsfreiheit beim Duschen
  • Leichter Einstieg
  • Viel Licht im Innern
  • Ideal für Senioren und Kinder geeignet
  • Voll im Trend
  • Geringer Aufwand beim Bauen

Kann man Walk In Duschen nachrüsten?

In einem neu errichteten Haus ist es kein Problem,  Walk In Duschen im Bad zuplanen. Der nachträgliche Einbau in ein vorhandenes Bad ist jedoch ebenfalls problemlos möglich. Insbesondere im Zuge einer Renovierung lässt sich dieses Vorhaben leicht realisieren. Der zusätzliche Platzbedarf ist nicht groß. Jeder, der schon einmal eine Duschwanne ausgebaut hat, weiß, wie viel Platz dadurch frei wird. Dieser Platz ist ausreichend, um moderne Walk In Duschen zu installieren.

Da die Wasserleitungen und Abflussrohre bereits vorhanden sind, ist der Arbeitsaufwand gering. An der Stelle, an der die alte Duschwanne stand, wird der Boden gefliest. Aus Sicherheitsgründen sind Fliesen empfehlenswert, die keine Rutschgefahr darstellen. Im Fachhandel sind unterschiedlichste Fliesen mit rutschfesten Oberflächen erhältlich. Eine besonders interessante Variante sind die Mosaikfliesen. Das Verlegen ist zwar etwas aufwendiger, aber das Ergebnis ist hervorragend. Diese werten das Bad nicht nur optisch auf, sondern durch die hohe Anzahl der Fugen wird die Rutschgefahr minimiert. Es ist natürlich erforderlich, ein Frontelement, eine Duschwand und eine Duschabtrennung anzubringen. Ambitionierte Heimwerker erledigen diese Arbeit selbst. Wer handwerklich nicht so geschickt ist, lässt die Arbeit vom Fachmann erledigen. Aufgrund des relativ geringen Arbeitsaufwands sind die Kosten überschaubar.

Ein Hauch von Luxus

Begehbare Duschen sind immer beliebter unter Senioren und Kindern. Beim Bau einer Walk In Dusche gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Der eigenen Kreativität kann freien Lauf gewährt werden. Es steht eine reichhaltige Vielfalt an Frontelementen und Duschabtrennungen zur Wahl. Insbesondere die Glaselemente wirken äußerst edel. Es ist empfehlenswert, die Glaselemente immer aus hochwertigem Sicherheitsglas zu wählen. Sie lassen sie sich leicht reinigen und behalten über viele Jahre hinweg ihr edles Aussehen. Doch nicht nur die Optik spielt eine wichtige Rolle, sondern auch die Technik. Besonders beliebt sind die sogenannten Multifunktionsduschen.

Zu diesen Duschsystemen gehören:

 

Walk-In Dusche

Ein Beispiel für eine Walk-In Dusche

Dadurch entsteht beim Duschen ein außergewöhnliches Wellnessgefühl. Wer es noch edler möchte, verlegt das Gestänge der Dusche in der Wand. Dann bleiben nur die Brausen und die Bedienhebel sichtbar. Durch diese Maßnahme erhält die Dusche ein futuristisches Aussehen. Ein besonderes Highlight sind die sogenannten Regenbrausen. Sie suggerieren das Gefühl eines tropischen Regenschauers.

Auch an die Zukunft denken

Eine Walk In Dusche mit edlen Frontelementen und Seitenwänden liegt nicht nur voll im Trend, sondern sie hat auch einen hohen Nutzwert. Jeder Mensch wird zwangsläufig älter und vielleicht auch etwas gebrechlich. In solch einem Fall ist es ein großer Vorteil, wenn die Dusche barrierefrei gebaut ist. Das erleichtert die Körperpflege im hohen Maße.

Quellen: shutterstock.com – Artazum and Iriana Shiyan, Jörg Lantelme – Fotolia – cleopatra-wellness.de, trendbad24

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